News
Jahresbericht 2025 der EFK: Generationengerechte Verantwortung
Was die Bundesverwaltung heute entscheidet oder unterlässt, hat Folgen für die kommenden Generationen. Die Eidgenössische Finanzkontrolle (EFK) trägt dazu bei, Risiken früh zu identifizieren und aufzuzeigen, wo Handlungsbedarf besteht. Damit die EFK aber ihre Rolle als unabhängige Kontrollinstanz wirksam wahrnehmen kann, sieht sie Handlungsbedarf.
Vorlesung «Das politische System der Schweiz»
Rede von Bundesrat Beat Jans an der Universität Bern
Betriebsergebnisse 2025: positiv für die AHV und die EO, negativ für die IV
Die drei Sozialversicherungen schliessen das Geschäftsjahr 2025 mit einem positiven Umlageergebnis von CHF 1'844 Millionen für die AHV, einem negativen Umlageergebnis von CHF 209 Millionen für die IV und einem positiven Umlageergebnis von CHF 179 Millionen für die EO ab. Die gute Performance der Finanzmärkte im Jahr 2025, die hauptsächlich von Aktien, Gold und Wechselkurseffekten getragen wurde, ermöglichte es den drei Ausgleichsfonds, positive Anlageergebnisse zu verzeichnen. Dies führt zu einem positiven Betriebsergebnis von CHF 4'445 Millionen für die AHV, einem negativen Betriebsergebnis von CHF 213 Millionen für die IV und einem positiven Betriebsergebnis von CHF 305 Millionen für die EO. Die Schuld der IV gegenüber der AHV bleibt unverändert bei CHF 10'284 Millionen. Per 31. Dezember 2025 belief sich das von compenswiss verwaltete Vermögen auf CHF 50'691 Millionen.
SEM legt vorübergehend sechs Bundesasylzentren still
Weil die Zahl eingehender Asylgesuche in den letzten Wochen tiefer als prognostiziert ausfiel, legt das SEM vorübergehend die Bundesasylzentren (BAZ) in Thônex, Niederscherli, Aesch, Arlesheim, Sulgen und Chiasso für mehrere Wochen still. Diese Periode wird genutzt für kleinere Instandstellungsarbeiten. Wenn ab Sommer die Asylgesuche saisonal bedingt wieder ansteigen sollten, stehen die Kapazitäten dieser BAZ wieder zur Verfügung.
Öffentlicher Regionalverkehr: mehr Pünktlichkeit und Sauberkeit im Jahr 2025
Auch im Jahr 2025 überzeugte der regionale Bus- und Zugverkehr mit hoher Qualität. Insbesondere bei der Pünktlichkeit und der Sauberkeit wurden weitere Fortschritte erzielt. Dies geht aus dem diesjährigen Bericht des BAV hervor.
Die Schweiz stellt 13,5 Millionen Franken für den Nahen und Mittleren Osten bereit
Aufgrund des Konflikts zwischen Israel, den USA und dem Iran hat sich die humanitäre Lage im Nahen und Mittleren Osten verschärft. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) stellt daher 13,5 Millionen Franken für die humanitäre Hilfe im Iran, im Libanon, in Syrien, im Jemen und in Afghanistan bereit.
BAG-Bulletin
Die neuste Zahlen sind auf der Website BAG-Bulletin publiziert: Meldungen Infektionskrankheiten – Sentinella-Statistik – Wöchentliche Übersicht zu respiratorischen Viren – Rezeptsperrung
Starker Anstieg der Konkurse im Jahr 2025
Im Jahr 2025 wurden 12 485 Unternehmenskonkurse eröffnet, das sind 61,2% mehr als im Vorjahr. Dieser Anstieg könnte mit der geänderten Rechtsgrundlage zusammenhängen: Neu kann bei unbezahlten öffentlich-rechtlichen Forderungen ein Konkursverfahren eröffnet werden. Weniger drastisch fiel die Zunahme bei den Verlusten aus Konkursverlustscheinen (+17,8%) aus. Sie stand im Einklang mit der Entwicklung der Anzahl abgeschlossener Konkursverfahren (+10,2%). Soweit die jüngsten Ergebnisse der Betreibungs- und Konkursstatistik des Bundesamtes für Statistik (BFS).
2025 wurden mehr als 8 Milliarden Arbeitsstunden geleistet
Im Jahr 2025 wurden in der Schweiz insgesamt 8,114 Milliarden Arbeitsstunden geleistet. Diese Zahl blieb im Vergleich zum Vorjahr stabil. Zwischen 2020 und 2025 ist die tatsächliche wöchentliche Arbeitszeit der Vollzeitarbeitnehmenden auf 40 Stunden und 3 Minuten angestiegen. Damit liegt sie weiterhin unter dem Vor-Corona-Niveau. Soweit die jüngsten Ergebnisse des Bundesamtes für Statistik (BFS).
Publikationshinweis: Änderung der Verordnung über die Unfallversicherung (Motion 11.3811 Darbellay)
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 20. Mai 2026 das Vernehmlassungsverfahren zur Änderung der Verordnung über die Unfallversicherung eröffnet (Umsetzung der Motion 11.3811 Darbellay).
Bundesrat eröffnet Vernehmlassung zur Reform AHV 2030
Der Bundesrat will die AHV modernisieren, an die gesellschaftliche Entwicklung anpassen und ihr langfristiges finanzielles Gleichgewicht sichern. Dazu soll das Beitragssystem verbessert und das Arbeiten bis zum Erreichen des Referenzalters und darüber hinaus gefördert werden. Eine Erhöhung des Referenzalters ist hingegen nicht vorgesehen. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 20. Mai 2026 die Vernehmlassung zur Reform AHV 2030 eröffnet. Je nach Entscheid des Parlaments zur Finanzierung der 13. Altersrente, könnte eine zusätzliche Finanzierung notwendig werden.
Vernehmlassungseröffnung: Eidgenössisches Departement des Innern
Revision des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV 2030)Die Reform AHV 2030 zielt im Wesentlichen darauf ab, die finanzielle Lage der AHV für den Zeitraum 2030 bis 2040 zu sichern. Zudem will der Bundesrat die Bestimmungen zur Altersvorsorge der 1. und 2. Säule ergänzen, um die Massnahmen zur Förderung der Weiterbeschäftigung bis zum Erreichen des Referenzalters und darüber hinaus zu verstärken. Schliesslich soll mit der Reform die Versicherung an die gesellschaftlichen Veränderungen angepasst werden, indem die Modernisierung vorangetrieben und die notwendigen Grundlagen für die Entwicklung flexiblerer Rentenmodelle geschaffen werden.Datum der Eröffnung: 20. Mai 2026Vernehmlassungsfrist: 11. September 2026
