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MedienmitteilungVeröffentlicht am 12. Mai 2026

Asylstatistik April 2026

Bern-Wabern, 12.05.2026 — Im April 2026 verzeichnete das Staatssekretariat für Migration (SEM) 1590 Asylgesuche. Im Vergleich zum Vorjahresmonat nahm die Anzahl Gesuche um 16 Prozent ab. Insgesamt liegt die Zahl der Gesuche in den ersten vier Monaten dieses Jahres 15 Prozent unter dem entsprechenden Vorjahresniveau.

Asylstatistik April 2026

Im Berichtsmonat gingen 7 Prozent mehr Gesuche (+97) beim SEM ein als im März 2026. Verglichen mit April 2025 stellt dies einen Rückgang von über 16 Prozent dar (–307). Mit 380 Gesuchen bleibt Afghanistan das wichtigste Herkunftsland, gefolgt von Algerien (172), Eritrea (158), Türkei (150) und Somalia (87).

Von den 1590 Asylgesuchen entfielen 1240 auf Primärgesuche und 350 auf Sekundärgesuche. Bei Letzteren handelt es sich um Geburten, Familiennachzüge oder Mehrfachgesuche. Die Anzahl Primärgesuche nahm gegenüber dem Vorjahresmonat um 19 Prozent (–298) ab, während die Anzahl Sekundärgesuche stabil blieb.

In den ersten vier Monaten dieses Jahres registrierte das SEM 6333 Gesuche, während im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres 7403 Gesuche eingingen. Dies entspricht einem Rückgang um 15 Prozent (–1070).

Im April 2026 entschied das SEM erstinstanzlich über 2030 Asylgesuche. Knapp ein Fünftel davon (465) wurden gutgeheissen. 816 Personen ohne Aufenthaltsrecht verliessen die Schweiz kontrolliert, davon 493 selbstständig. 323 Personen wurden polizeilich in ihren Herkunftsstaat, den zuständigen Dublin-Staat oder einen Drittstaat begleitet. Zusätzlich verzeichnete das SEM 654 unkontrollierte Abreisen.

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