SEM sucht Vermittlungsstellen für interkulturelle Dolmetschende
Bern-Wabern, 14.07.2026 — Das Staatssekretariat für Migration SEM schreibt neu ein Mandat für die Vermittlung von interkulturellen Dolmetschenden in den von ihm betriebenen Bundesasylzentren auf simap.ch aus.
Während des Asylverfahrens sind die Asylsuchenden in den Bundesasylzentren untergebracht, welche das SEM schweizweit betreibt. Das SEM gewährleistet eine angemessene Unterbringung und Betreuung; dazu gehört auch der Zugang zur Gesundheitsversorgung sowie die sozialpädagogische Betreuung von unbegleiteten minderjährigen Asylsuchenden.
Aufgrund der Vielzahl unterschiedlicher Herkunftssprachen der Asylsuchenden kommt es im Alltag sowie insbesondere bei medizinischen und sozialpädagogischen Terminen häufig zu Verständigungsschwierigkeiten. Um eine reibungslose Kommunikation sicherzustellen, setzt das SEM daher interkulturelle Dolmetschende ein. Diese unterstützen die Verständigung zwischen den beteiligten Personen und stellen sicher, dass Gespräche korrekt und für alle Beteiligten verständlich geführt werden können.
Mittels Ausschreibung sucht das SEM nun Vermittlungsstellen, die geeignete interkulturelle Dolmetschende für solche Gespräche zur Verfügung stellen. Die interkulturellen Dolmetschenden wurden bislang in den einzelnen Asylregionen organisiert. Um eine einheitliche Koordination sicherzustellen und Effizienzpotenziale zu nutzen, soll die Organisation künftig zentral erfolgen.
Die Ausschreibung erfolgt nach den gesetzlichen Vorgaben des öffentlichen Beschaffungswesens und ist auf der elektronischen Beschaffungsplattform simap.ch einsehbar (simap-Nummer 40354); Offerten können bis zum 31. August 2026 eingereicht werden.
