Spitzensportförderung der Armee: Vier Para-Athleten in Milano/Cortina sind Sportsoldaten
Bern, 04.03.2026 — An den Paralympischen Winterspielen in Milano/Cortina werden 4 von insgesamt 9 Schweizer Athleten als Sportsoldaten antreten. 3 von ihnen haben die Spitzensport-Rekrutenschule in Magglingen absolviert.
Seit 2021 unterstützt die Spitzensportförderung der Armee auch Para-Sportlerinnen und Para-Sportler. Ihnen stehen, analog zu den Regelsportlerinnen und Regelsportlern, drei Fördergefässe offen: die Spitzensport-Rekrutenschule, Spitzensport-Wiederholungskurse (WK) sowie die Funktion als Zeitmilitär-Spitzensportler/-in. Im WK können Athletinnen und Athleten nach Abschluss der Rekrutenschule bis zu 130 Diensttage pro Jahr absolvieren, die sie für Trainings und Wettkämpfe einsetzen können.
Pascal Christen wurde 2021 in den Fachstab Sport umgeteilt. Er hatte seine Rekrutenschule bereits 2011 – noch vor seinem Unfall – in einer regulären Formation absolviert. Seither ist die Zahl der Para-Sportlerinnen und -Sportler in der Spitzensportförderung der Armee kontinuierlich gestiegen. Aktuell sind 27 Sportsoldatinnen und Sportsoldaten eingeteilt, davon haben 20 in den letzten 5 Jahren die Spitzensport-Rekrutenschule in Magglingen absolviert.
Vier von sechs Wintersportlern qualifiziert
Die 27 geförderten Athletinnen und Athleten verteilen sich auf zehn Sportarten. Sechs von ihnen sind im Wintersport aktiv. Umso erfreulicher ist es, dass sich gleich vier von ihnen für die Paralympics qualifizieren konnten: Pascal Christen (Ski Alpin, Sitting), Aron Fahrni (Snowboard, Standing), Christophe Damas (Ski Alpin, Sitting) und Ueli Rotach (Ski Alpin, Standing).
Christophe Damas und Ueli Rotach haben ihre Spitzensport-Rekrutenschule erst im vergangenen August abgeschlossen. Die Spitzensport-RS ermöglichte ihnen den Einstieg ins Profi-Leben. Die RS war für sie, ebenso wie für den Emmentaler Aron Fahrni, eine wichtige Grundlage für die erfolgreiche Qualifikation ihrer ersten Paralympischen Spiele.
